Wolfgang von Goethe

 

 

Bridge - Alphabet

Author: Inge Zoch, Weihnachten 1999

Source: Crossruffs Bridgeseite, Germany

 

 

 

 

Alert   heisst Achtung, habe acht, hier wird
Dir etwas vorgemacht! Dies Gebot -
"das ist nicht echt," - drum merke auf
sonst geht's Dir schlecht.
     
Biddingboxen   braucht man zum reizen, weil wir mit
den Worten geizen, damit die Stimme
nicht verrät, wie es um die Pnkte steht.
     
Chicane   ist man mit einem Blatt, in dem man nur
drei Farben hat. Oft kann es von Vorteil
sein, beim Sans Atout fällt man meist rein.
     
Der Dummy   ist nicht etwa dumm, bleibt er beim Spiel
still und stumm. Passieren auch die tollsten
Sachen, der Dummy darf nie den Mund aufmachen.
     
Entree   zum Dummy, klingt elegant, bei us ist
schlicht "Rüberkommer" gennant. Das
trifft es doch genauso gut, mit Französisch
hab' ich nichts am Hut.
 
Forcieren   heisst stets: Partner sprich, ich habe was,
drum passe nicht. Schnell ist Partie oder
Schlemm versäumt, wenn der Partner selig
träumt.
 
Gebote   gibt es mehr als zehn, wenn wir damit in's
Vollspiel geh'n. Doch kann man es auch
bleiben lassen und bei jeder Runde passen.
 
Honneurs   sind Bube, König, As; haste die, dann
haste was! Doch muss der Partner auch was
bringen, alleine wird Dir nichts gelingen.
 
Impass   und Expass sind so Sachen, die muss man
einfach richtig machen. Der Erfolg bleigt
Dir verwehrt, sitzt der König grad' verkehrt.
 
Beim Jot   fragte ich das Bridgelexikon, doch die
wussten auch nichts davon. Und ernte ich auch
Hohn und Spott, ich weiss wirklich nichts über
Jot.
 
Kontrakte   sind der Reizung Schluss, die man genau
erfüllen muss. Deckt der Dummy die Karten
auf, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
 
Längen   hat man und auch Lücken, trotzdem kann
das Spiel Dir glücken. Spielst du einfach
raffiniert, ist der Gegner oft pikiert.
 
Multi   ist kein Millionär, die Konvention gibt
nur mehr her. Ob schwach, stark oder
Chicane, der Partner dann Dich schnell
versteh'n
 
Nuller   schmerzen jeden sehr, ärgerlich ist dies
Malheur. Am Ausspiel liegt es oft allein,
drum kann man auch ganz schuldlos sein.
 
Optionen   hat man, das ist klar, das Ausspiel von
der falschen Seite war. Den Vorteil sollt'
man ruhig nehmen, nur der Schuldige muss
sich schämen.
 
Partnerschaften   muss man hegen, nie sollte sich hier Unmut
regen. Ist die Laune erst dahin, wird es nichts
mit dem Spielgewinn.
 
Ein Quentchen   Glück braucht es im Spiel, nur ein bisschen,
gar nicht viel. Auch der Beste kann mitnichten
ganz and gar auf's Glück verzichten.
 
Regeln   gibt es und Paragraphen, die Vergehen hart
bestrafen. 93 sind es genau, wer alle kennt,
ist wirklich schlau.
 
Den Schlemm   zu reizen, ob gross oder klein, wird immer ein
Ereignis sein. Die grösste Freude wird es sein,
schreibst Du den Schlemm an ganz allein.
 
Transfer   beim San Atout kann Vorteil bringen, auch
ein Top kann so gelingen. Ich selber spiele
lieber Sans and wär' mit Farbe oft besser dran.
 
Unterfarben   reizt man dann, wenn man wirklich nichts
anderes kann. Partie im Sans auf Dreierstufe,
da kommt man schneller in die Hufe.
 
Verteidigen   ist immer wichtig, auch Opfergebote sind oft
richtig. Kriegt man Kontra, na was soll's,
die Gegner hätten Partie geholt.
 
Wandern   wir von Tisch zu Tisch, hält uns der stete
Wechsel frisch. Neue Gegner, neue Karten,
neues Glück wird auf uns warten.
 
XY   Mit Ypsilon und mit dem X, sag ich ehrlich,
das wird hier nix. Drum klammer ich die beiden
aus und werf' sie kurzerhand hinaus.
 
Zwischenreizung   den Gegner stört, wenn er nichts vom Partner
hört. Und der Zwischenreizer lacht, die hätten
glatt Partie gemacht!
 
  Von A bis Z mein Alphabet hiermit jetzt zu Ende geht!

 

 

 

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