Wolfgang von Goethe

 

 

Die 12 Goldenen Bridgeregeln

Author: Inge Zoch

Source: Crossruffs Bridgeseite, Germany

 

 

 

1.) Bridge ist ein Kampsport. Sie sollten sich auf jedes Turnier psychisch und physisch vorbereiten.
2.) Essen Sie wenig oder gar nicht vor dem Spiel. Ein hungriger Magen hält den Geist wach und macht aggressiv.
   
3.) Treten Sie so selbstbewusst und arrogant auf, dass von vornherein klar ist, dass Sie der bessere Spieler sind.
   
4.) Reagieren Sie abweisend auf freundliche Begrüssungen oder sogar auf Handschlag. Deraritge Vertraulichkeiten sollen Sie nur in die Defensive bringen!
   
5.) Haben Sie oder Ihr Partner einen Fehler gemacht, lassen Sie die Gegner gar nicht erst zu Wort kommen, sondern bestimmen kurz und präzise wie zu verfahren ist. Nur so können Sie Schaden abwenden.
   
6.) Haben die Gegener einen Fehler gemacht, so rufen Sie sofort die Turnierleitung und schildern voller Empörung dies stümperhafte Spiel. Vielleicht erreichen Sie dadurch einen unverdient hohen Score.
   
7.) Allertieren Sie nicht. Höchstens in Notfällen. Wenn Ihr Partner vor sich hin träumt, wenn die Gegener fragen, können Sie Ihrem Partner erklären was Sache ist!
   
8.) Haben die Gegner einen falschen Score zu Ihren Gunsten angeschrieben, seien Sie grosszügig und übersehen es stillschweigend.
   
9.) Eine gut Verständigung mit dem Partner ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel. Die verabredeten Zeichen sollten sehr diskret und vorsichtig erfolgen.
   
10.) Eine wirksame Verteidigung ist es, wenn man sich so setzt, dass man dem Gegner in die Karten sehen kann. Die Entscheidung zwischer Ex- oder Impass ist dann leichter.
   
11.) Haben Ihre Gegner einen guten Fit gefunden, schütteln Sie den Kopf und grinsen. Derart verunsicherte Gegner spielen schlecht!
   
12.) Solllten die Mitglieder und der Vorstand Ihres Clubs der Meinung sein, man sollte Sie am besten auf den Mond schiessen, wechseln Sie lieber den Club!

 

Note: Although this work of Ingeborg Zoch is not a work of poetry, it is included owing to the satirical elements contained in the published article. Each Golden Rule conveys a certain sarcastic, ironic, or even derisive feature, but in such a manner as to be witty and perhaps even containing an element of truth. Her contributions would not be complete without it.

 

 

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